Ein Zahnarzt für die die ganze Familie

Als Ansprechpartner für Ihre ganze Familie beraten und behandeln wir Sie gern.
Wir achten bei der Terminvergabe darauf, dass an dem Termin möglichst alle Familienmitglieder behandelt werden können. So haben Sie weniger Planungsaufwand.

In der Schwangerschaft

Wenig bekannt ist, dass schon in der Schwangerschaft die werdende Mutter um eine gute Zahngesundheit bemüht sein sollte. Denn wenn die Mutter kariesfrei ist, kann auch kein Karies auf das Kleinkind übertragen werden.
Karies wird durch Bakterien hervorgerufen und somit ist durch bloßes Löffelablecken eine Übertragung der Bakterien möglich.

Wir empfehlen für werdende Mütter:

  • im ersten Schwangerschaftsdrittel eine Kontrolluntersuchung und wenn nötig eine Zahnsanierung
  • im letzten Schwangerschaftsdrittel eine Untersuchung sowie eine Beratung zur Zahngesundheit des Kindes

Früh beginnen - Die Kleinen beim Zahnarzt

Sobald die ersten Zähne durchgebrochen sind aber spätestens mit 2 Jahren, wenn alle Milchzähne da sind, sollten Sie ihr Kind regelmäßig mit zu uns in die Praxis bringen. Wir kontrollieren dann die Zahnstellung und auf mögliches Karies.
Ein guter Nebeneffekt ist, dass Ihr Kind sich an die fremde Umgebung gewöhnt, entspannt und spielerisch den Zahnarzt kennen lernt. Das funktioniert besonders gut wenn kein Behandlungsbedarf besteht.

Bis ins Erwachsenalter

Ab dem 6. Lebensjahr, also mit dem Schulbeginn, beginnt auch das Individualprophylaxe-Programm der gesetzlichen Krankenkassen mit Kontrolluntersuchungen.

Das beinhaltet die Individualprophylaxe (6 - 18 Jahre):

  • Anfärben der Zähne zum Sichtbarmachen von Zahnbelägen
  • Putztraining unter Anleitung (manuell und auch elektr. Zahnbürste)
  • zur Festigung des Zahnschmelzes fluoridieren wir die Zähne
  • Beratung und Motivation zur weiteren Mundpflege, welche auf die Bedürfnisse des einzelnen Patienten zugeschnitten ist. Dabei geben wir Ernährungsberatung, zeigen die Anwendung von Zahnseide und verschiedenen Putztechniken, erklären die Zungenreinigung und klären allgemein über Kariesanfälligkeit auf. Zudem werden möglicherweise notwendige kieferorthopädische Behandlungen besprochen.

Karies? Was ist das eigentlich?

Karies ist ein gefürchteter Feind im Mund.

Was ist das eigentlich und warum ist Karies schlecht?

Jeder Mensch hat Milliarden natürlicher Mitbewohner im Mund. Manche davon leben von Zucker. Als Nebeneffekt der Zuckerverdauung erzeugen diese Bakterien Säure, welche den Zahnschmelz angreifen und den Zahn zerstören.

Kann man sich davor schützen?

Die Antwort darauf lautet eindeutig "Ja":

  • Eine tägliche Zahnreinigung mit fluoridhaltiger Zahnpasta von den ersten Zähnen an (früh und abends vor dem Bettgehen) sind eine gute Grundroutine.
  • eine vollwertige und zuckerarme Ernährung: Wir können Ihnen beim nächsten Besuch bei uns detailliert Auskunft geben, welche Nahrung vorteilhaft und weniger vorteilhaft für die Zahngesundheit ist.
  • natürlich regelmäßige Zahnarztbesuche vom ersten Zahn an
  • eine kindergerechte Putztechnik
  • ein gutes Beispiel der Eltern: Wenn Sie als gutes Beispiel vorangehen, werden Ihre Kinder dies nachmachen ohne das Sie große Überredungskünste aufbringen müssen.

Wenn Sie noch etwas Zeit haben und sich für das Thema weiter interessieren, empfehlen wir Ihnen die Sendung "Quarks und Caspers" des WDR.

Quarks und Co mit 7 Dingen die Sie über Zähne wissen sollten

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Quarks und Co mit 7 Dingen die Sie über Zähne wissen sollten

Ist Fluoridieren gesundheitlich bedenklich?

Zum Fluoridieren in der Zahnmedizin gibt es viele Ansichten. Manche fragen sich ob Fluoridieren für die Gesundheit bedenklich ist. Wir finden es wichtig und richtig sich um seine Gesundheit und um die Gesundheit der eigenen Kinder zu kümmern.

'Was haben nun Fluoride in der Zahnmedizin zu suchen?' mögen Sie sich fragen.

Die Fluoridierung der Zähne sorgt dafür, dass diese vor Karies geschützt werden.

Wie funktioniert dieser Schutz?

Fluoride unterstützen die Reminieralisierung des Zahnschmelzes. Kalziumphosphate werden schneller wieder in den Zahnschmelz eingebaut und sorgen so für weniger Angriffsflächen. Kariesbakterien können die "Schwachstellen" nicht mehr so schnell angreifen. Die Wahrscheinlichkeit für Karies sinkt deutlich.

Sind Fluoride gesundheitlich bedenklich?

Paracelsus soll gesagt haben "Die Dosis macht das Gift", damit hat er nicht unrecht. Wir setzen als Zahnmediziner Fluoride in Mengen ein, welche weit unter dem Grenzwert für gesundheitlich bedenkliche Mengen liegen.
Wir möchten einen Vergleich der renommierten Verbraucherschutzvereinigung "Stiftung Warentest" heranziehen. Laut "Stiftung Warentest" müsste ein fünfjähriges Kind mit 20kg Körpergewicht eine komplette Tube Erwachsenenzahnpasta aufessen um im ungünstigsten Fall Anzeichen einer Vergiftung zu zeigen.

Wo finden Sie weitere Informationen zu dem Thema?

Natürlich können wir Sie detaillierter beraten. Zusätzlich können Sie weitere Informationen beim zahnärztlichen Dienst Ihres Gesundheitsamtes erhalten.